Immobilien-FAQ / immer online

Manchmal ist es gar nicht so einfach sich einen Überblick im Immobilienwesen zu verschaffen, zumal wenn man nur eine einfache Frage hat. Wir schreiben SERVICE groß, bei AN Casa Immobilen können Sie nicht nur über das Immobilienlexikon, unseren Ratgeber zum Immobilie-Verkaufen, Wissen oder unseren Blog in ein Thema einsteigen. Mit unserem Immobilien-FAQ beantworten wir Ihnen häufig gestellte Fragen und geben Ihnen so die Möglichkeit sich einfach selbst zu informieren.

Über das Immobilien-FAQ von AN Casa Immobilien

Wir fassen hier häufig gestellte Fragen unserer Kunden zusammen und geben Ihnen klare Antworten. In der Regel werden Sie in unseren Antworten auch Verweise (Links) zu Lexikonbeiträgen, Fachartikeln oder Blogbeiträgen finden. So haben Sie immer direkt die Möglichkeit sich umfassend zu informieren. Unser Immobilien-FAQ wird aus unserer Praxis als Immobilienmakler fortlaufend erweitert und aktualisiert. Natürlich kann es trotzdem vorkommen, dass wir eine Ihrer möglichen Fragen noch nicht bearbeitet haben.

Es kann auch passieren, dass unsere Informationen nicht mehr auf dem neusten Stand sind. Bitte senden Sie uns in solchen Fällen eine kurze Nachricht an info@ancasa.de. Auch sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den Artikeln um keine Rechtsberatung oder verbindliche Aussagen handelt. Selbstverständlich soll unser Immobilien-FAQ keine persönliche Beratung ersetzen. Es ist lediglich ein Zusatzangebot, dass Ihnen an 365 Tagen im Jahr täglich 24 Stunden zur Verfügung steht.

Für direkte Fragen stehen wir Ihnen gern per WhatsApp zur Verfügung

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Übergabeprotokoll

Sofern Sie auf die Weiterleitung drücken, haben Sie gratis die Möglichkeit eine Vorlage für ein Übergabeprotokoll (Wohnung & Haus) als PDF Muster herunter zu laden. Es wird Ihnen auch mit geteilt auf was Sie zu achten haben.

Wohnungsgeberbestätigung / Vermieterbescheinigung

Sofern Sie auf Weiterleitung drücken, gelangen Sie auf der Seite wo Sie eine Wohnungsgeberbestätigung bzw. Vermieterbescheinigung downloaden können.

Mietschuldenfreiheitsbescheinigung

Erfahren Sie, wie man an eine Bescheinigung des Vermieters kommen und zum Download der Mustervorlage.

Recht so! Erbschaftssteuer aktuelles Urteil

Erbschaftsteuer: Wer erst nach drei Jahren einzieht, wird nicht befreit

Erbt ein Mann die Doppelhaushälfte seines Vaters, der direkt neben ihm gelebt hatte (er selbst bewohnt die andere Hälfte), so ist er nicht von der Erbschaftsteuer befreit (wie es eigentlich bei einer vererbten Immobilie von Vater zum Sohn gesetzlich vorgesehen ist, wenn in diese „unverzüglich“ eingezogen wird), wenn er nach umfangreichen Renovierungs- und Umbauarbeiten und der Zusammenführung der beiden Haushälften den neuen Bereich erst drei Jahre nach dem Tod des Vaters bezieht. Er kann nicht argumentieren, die Maßnahmen hätten sich (auch) deswegen so lange hingezogen, weil er (wegen der angespannten Auftragslage) keine Handwerker bekommen habe und zunächst auch noch eine Trockenlegung nötig geworden war. Der angemessene Zeitraum von sechs Monaten (bei dem eine „unverzügliche Selbstnutzung“ anerkannt wird, die Steuerfreiheit bringt) war hier weit und „verschuldet“ überschritten. Es stellte sich heraus, dass der Sohn erst sechs Monate nach Papas Tod überhaupt angefangen hatte, das Haus zu entrümpeln. (FG Münster, 3 K 3184/17)

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Keine feste Frist für Kautionsabrechnung

Mietrecht: Für die Kautionsabrechnung gibt es keine feste Frist

Die von einem Mieter vor Beginn des Mietverhältnisses geleistete Zahlung der Kaution muss der Vermieter nach Ende der Laufzeit des Mietvertrages abrechnen. Der Bundesgerichtshof: Der Vermieter muss das in einer „angemessenen, nicht allgemeine bestimmbaren Frist gegenüber dem Mieter tun und erklären, ob und welche aus dem beendeten Mietverhältnis stammenden Ansprüche er gegen den Mieter erhebt“.  (BGH, VIII ZR 141/17)

SPD legt Axt an private Wohnungswirtschaft

Die SPD-Bundestagsfraktion hat Ende September ein wohnungspolitisches Positionspapier für die Wohnungswirtschaft beschlossen.

Es sieht unter anderem die Einführung eines „Mietenstopps“ vor. Die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen sowie Eigenbedarfskündigungen sollen beschränkt und die Umlagefähigkeit der Grundsteuer bei den Betriebskosten begrenzt werden. Zudem wird eine Begrenzung der Modernisierungsmieterhöhung auf 4 Prozent gefordert.

„Das Paket besteht im Wesentlichen aus aufgewärmten Altforderungen, die Investoren verschrecken und Neubau verhindern. Doch ohne die private Wohnungswirtschaft wird die groß angekündigte Wohnraumoffensive ein leeres Versprechen bleiben“,

Baukindergeld: keine Verlängerung geplant

Mehr als 120.000 Familien haben das Baukindergeld schon beantragt und konnten beim Immobilienkauf entlastet werden.

Den Antrag auf Baukindergeld sollten Eltern, die ein Eigenheim bauen oder kaufen, nicht mehr lange aufschieben. Denn wie aus einer Antwort des Innenministeriums auf eine Frage des Parlamentarischen Geschäftsführers der FDP-Bundestagsfraktion, Stefan Ruppert, hervorgeht, plant die Bundesregierung derzeit keine Verlängerung des Baukindergelds über Ende 2020 hinaus.

Der IVD setzt sich für eine Verlängerung ein und fordert, dass auch das im Koalitionsvertrag stehende Bürgschaftsprogramm als Eigenkapitalersatz endlich eingeführt werden soll. Zudem sollte Ersterwerbern von selbst genutzten Wohnimmobilien ein Freibetrag von der Grunderwerbsteuer gewährt werden.

Mietrecht: Nach dem Mietende die Schlüssel nicht einfach in den Briefkasten werfen

Nach dem Ende eines Mietverhältnisses muss der Mieter dafür sorgen, dass die Schlüssel für die Wohnung zurück an den Vermieter gehen.

Es reicht nicht aus, wenn er die Schlüssel einfach ohne Ankündigung zurückschickt. Gehen die Schlüssel verloren, so gilt die Mietsache offiziell nicht als zurückgegeben. (Hier ging ein Vermieter den Mieter wegen Räumung und Herausgabe an. Der Mieter behauptete jedoch, die Wohnung schon vor Ablauf der Kündigungsfrist geräumt, die Schlüssel in den Briefkasten des Vermieters geworfen und die Schlüssel mit seinem Namen versehen zu haben. Der Mieter konnte die Rückgabe der Wohnung nicht beweisen. Mit der kommentarlosen Übersendung der Schlüssel sei die Rückgabepflicht nicht erfüllt worden.) (LG Krefeld, 2 T 28/18)

Hausordnung: Grillen auf dem Balkon

Damit unter Wohnungseigentümern und Mietern so wenig Streit wie möglich entsteht,

informiert der Verbraucherschutzverband Wohnen im Eigentum (WiE) darüber, wie sich Eigentümer und Mieter verhalten sollen, um ein nettes Miteinander zu schaffen und nicht am Ende vor Gericht zu landen. Denn oft lassen sich mit ein paar Tipps und einer Hausordnung kleine Streitigkeiten beseitigen, bevor sie zu großen werden. Vorausgesetzt, die Eigentümer und Mieter halten sich an die dort festgeschriebenen Regeln.

Ein gutes Beispiel für Streitpotential zwischen Nachbarn bietet die Grillsaison. Während die einen Mieter oder Eigentümer bei Grillwürstchen und kühlen Getränken gemeinsam mit Freunden den Sommer auf der Terrasse feiern, fühlen sich die Nachbarn von den Gerüchen und dem Lärm gestört. Jeder Mieter hat das Recht dazu, von der Mietgemeinschaft zu verlangen, sich an die vereinbarten Regeln und die Hausordnung zu halten. Sollte in der aktuellen Hausordnung noch keine Regelung zum Grillen auf dem Balkon vorhanden sein oder es vielleicht sogar gar keine geben, kann sich dies schnell ändern. Denn jeder Eigentümer hat laut WiE das Recht, eine Hausordnung zu verlangen, sollte er sich gestört oder belästigt fühlen.

Nach § 21 des Wohnungseigentumsgesetz gehört eine Hausordnung zu einer ordnungsgemäßen Verwaltung einer WEG und sollte deshalb zwingend aufgesetzt werden. In einer Eigentümerversammlung wird über Regeln und Gesetze diskutiert, über welche dann per Mehrheitsbeschluss abgestimmt wird. Doch WiE rät dazu, die Hausordnung nicht strenger zu gestalten, als die gesetzlichen Vorgaben. Denn diese können im Streitfall vor Gericht durchaus nichtig sein. Um das Grillen allen WEG-Mitgliedern und Mietern zu ermöglichen und dabei an das Gemeinschaftswohl zu denken, schlägt die WiE vor, einen Gemeinschaftsgrill im Außenbereich der Wohnanlage anzubringen.

Quelle: WiE

Brandschutz im Mietshaus!  Wer ist verantwortlich?

Das eigene Haus oder die eigene Wohnung bietet Privatsphäre und dient als sicherer Rückzugsort. Dieser sollte daher bestmöglich vor potentiellen Gefahren, wie Bränden, geschützt werden.

Doch wer ist für den Brandschutz in Mietshäusern verantwortlich und was gilt es dabei zu beachten? Der Berufsverband der Rechtsjournalisten e.V. klärt auf seinem kostenlosen Ratgeberportal auf.

Was ist Brandschutz?

Der Brandschutz bezeichnet grundlegend alle Maßnahmen, welche die Ausbreitung und die Entstehung eines Brandes verhindern sollen. Hierzu zählen neben den Löscharbeiten auch die Rettung von Menschen und Tieren. Hierbei wird in zwei verschiedene Formen des Brandschutzes unterteilt: zum einen in den vorbeugenden Brandschutz bzw. die Brandverhütung und zum anderen in den abwehrenden Brandschutz, welcher erst während einer Notsituation zum Einsatz kommt.

Da der Brandschutz ein wichtiges Thema ist, von dem im Ernstfall viele Menschenleben abhängen können, gibt es diesbezüglich einige Regelungen und Vorschriften. Dazu gehören unter anderem die Brandschutzgesetze, die Bauordnungen der Bundesländer und die Feuerwehrgesetze. Diese verkörpern eine wichtige Grundlage beim Thema Brandschutz.

Die einzelnen Brandschutzbestimmungen speziell für Gebäude werden zudem in den Brandschutzrichtlinie für Flucht- und Rettungswege festgehalten. Des Weiteren bestehen Normen, Richtlinien, technische Vorschriften und Merkblätter, welche als Handlungsempfehlung bei einem Brand fungieren.

Vorbeugender Brandschutz

Der vorbeugende Brandschutz umfasst alle Maßnahmen, welche baulich, technisch und organisatorisch der Verhinderung eines Brandes oder dessen Ausbreitung dienen. Hat sich das Feuer dennoch ausgebreitet, soll hierdurch eine entsprechende Eindämmung bezweckt werden. Der vorbeugende Brandschutz wird seinerseits zudem in baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Brandschutz unterteilt. Der bauliche Brandschutz soll Leib, Leben, Umwelt, Besitz sowie öffentliche Sicherheit schützen.

Im Baurecht wird der bauliche Brandschutz in den öffentlich-rechtlichen Vorschriften der Landesbauordnung geregelt und dient damit als wichtige Anforderung, die bei jeglichen Bauvorhaben beachtet und einbezogen werden muss. Dabei werden Aspekte, wie die Bauweise, die Baustoffe sowie die Bauart, aber auch die Lage und die Anzahl der Personen, die das Gebäude nutzen, betrachtet. Zudem gibt es verschiedene Gebäudeklassen, die eine wichtige Rolle spielen. So werden für Alt- und Neubauten andere Brandschutzmaßnahmen festgelegt als für Mehrfamilienhäuser.

Der anlagentechnische Brandschutz befasst sich wiederum mit dem Vorhandensein von Löschmöglichkeiten oder den Zugangsmöglichkeiten für Rettungsdienste. Im organisatorischen Brandschutz spielen Aspekte wie das Informieren der Bewohner, Nutzer und Mitarbeiter über das richtige Verhalten im Brandfall die Prüfung von Feuerlöschern und Brandmeldern sowie die Wartung und Kontrolle von Fluchtwegen eine bedeutende Rolle.

Welche Rolle spielt der Brandschutz in Mietshäusern?

Im Mietrecht dient der Brandschutz vor allem zur Sicherheit und Rettung aller Bewohner des Mietshauses bzw. der Mietwohnung, so dass er als Grundlage und Mindestanforderung gilt, die erfüllt werden muss. Neben den Brandschutzvorschriften für Wohngebäude kann auch die Hausordnung verschiedene Maßnahmen zur Brandbekämpfung enthalten. Diese beinhaltet Vorgaben und Hinweise zum Verhalten im Brandfall. Da für die Erstellung einer solchen Brandschutzordnung keine einheitlichen Vorgaben existieren, fällt dies in die Verantwortung der Kommunen und Bundesländer. Viele Vorschriften sind jedoch für alle Bundesländer einheitlich vorgeschrieben. Demnach muss seit 2014 in jedem Raum eines Mietshauses bzw. einer Mietwohnung ein Rauchmelder installiert sein.

Besonders wichtig bei Mietshäusern sind die Verordnungen zum Brandschutz in Treppenhäusern, da diese als erste Flucht- und Rettungswege im Falle eines Brandes dienen. Zwar gibt es keine gesetzlichen Vorgaben, dass bestimmte Gegenstände nicht im Treppenhaus oder Flur abgestellt werden dürfen und damit im Ernstfall den Fluchtweg versperren, jedoch werden Vermieter dazu angehalten, diese gesondert in der Hausordnung festzuhalten. Insofern also genügend Platz in der betroffenen Wohnung vorhanden ist, kann der Vermieter einer Familie z.B. das Abstellen des Kinderwagens im Hausflur untersagen.

Wer ist für den Brandschutz verantwortlich?

Hier gilt: Grundsätzlich bestehen keine speziellen Brandschutzauflagen für Vermieter. Diese sind jedoch für die Sicherheit im Wohnhaus zuständig und müssen somit auch für die Sicherung der Fluchtwege und die Beseitigung von Brandgefahren sorgen. Zudem kann der Vermieter den Brandschutz in der allgemeinen Hausordnung festlegen und somit zur Sicherheit beitragen. Zu den Aufgaben des Vermieters gehört es auch, zu kontrollieren ob die Treppengeländer befestigt sind und die Beleuchtung funktioniert. Ist das nicht der Fall, kann dies in einer Notsituation dazu führen, dass die Mieter den Fluchtweg nicht finden. Auch das Anbringen der Rauchmeldern und Feuerlöschern unterliegt dem Aufgabenbereich des Vermieters.

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